Linux, JTL und Grünlandstaudenhof

Wie jedes Unternehmen ist auch Grünlandstaudenhof auf eine gute IT-Struktur angewiesen. Wir verwenden eine Eigenentwicklung, das ORDC-ERP-System (Enterprise-Resource-Planning), welches gezielt auf unsere unternehmensinternen Prozesse, insbesondere in den Bereichen Gartenbau und Landwirtschaft, abdeckt.

In einigen Projekten greifen wir auch auf Standardsoftware wie z.B. die JTL-Wawi zurück.

Da wir zum größten Teil Linux verwenden, die JTL-Wawi aber Windows und eine Microsoft Datenbank (MS SQL) benötigt, ist es nicht so leicht beide Welten (Windowswelt und Linuxwelt) zu vereinen.

In unserem Kundenforum wurde dieses Thema sowohl im internen Bereich als auch im öffentlichen Bereich  diskutiert. Zudem erhalten wir regelmäßig Anfragen dazu.

Aus diesem Grund möchten wir das Thema hier nochmal aufgreifen und eure Fragen beantworten.

Was ist Linux?

Linux ist ein Betriebssystem, vergleichbar In der Funktion mit Windows und MacOS, allerdings ist es im Gegensatz zu den beiden vorgenannten Quellenoffen d.h. der Sourcecode (auch Programmcode) ist offen und für jeden frei verfügbar , einsehbar und änderbar.

Was ist JTL-Wawi?

JTL-Wawi ist eine Warenwirtschaftslösung der Firma JTL, die vor allem in Verbindung mit dem JTL-Shop steht, aber auch als Einzellösung bei vielen kleinen und mittleren, aber auch großen Unternehmen verbreitet ist.

Unsere Lösung

User ORDC-ERP System läuft auf Linux-Basis. JTL-Wawi läuft ausschließlich auf Windows-Basis. Da wir unsere Systeme gerne synchron halten, müssen wir sozusagen in einigen Bereichen doppelte Bestände führen, was gelinde gesagt nicht schön ist.

Kommunikations- und Interaktionssuite für Linux-Windows-Mix-System-Achitektur (KI-LWMSA)

In der ersten Phase haben wir einen virtuellen künstlichen User verwendet, der vom ORDC-ERP kontrolliert wird. Dieser hat die Datenbestände in beide Richtungen synchronisiert. Das Problem von zwei separaten Systemen war damit noch nicht gelöst. In vielen Fällen funktioniert die Reziprozität automatisch, jedoch gibt es einige Anwendungsfälle, bei dem die Eingabe des Nutzers notwendig ist. Für diesen Fall, wird dem Nutzer ein nachgebautes Nutzerinterface der zu verwaltenden Anwendung vorgelegt. Jede Aktion, die er auf dem nachgebauten Nutzerinterface durchführt, wird entsprechend weitergereicht.

In der aktuellen Phase zwei, haben wir eine Linux-Windows-Kommunikations und Interaktions-Suite entwickelt, welche es ermöglicht Windowsanwendungen auf Linux laufen zu lassen und die Kommunikation zwischen Linux und Windows „übersetzt“ und über den virtuellen User steuert.

Gegenwärtig funktionieren bereits einige rudimentäre Funktionen der JTL-Wawi. Für den produktiven Einsatz ist sie jedoch noch nicht geeignet.

In der dritten Phase werden wir unsere Suite so erweitern, dass wir die JTL-Wawi mit einem MySQL, MariaDB und/oder Postgre Datenbanksystem, anstatt des Microsoft SQL-Server, arbeiten kann. Bis zu diesem Punkt dauert es aber noch und ob es gelingt liegt in den Sternen.

FAQ:

In unserem Forum als auch von unseren Partnern haben wir einige Fragen erhalten, die wir her beantworten. Wenn Ihr weitere Fragen habt schreibt uns gerne einen Kommentar unter dem Artikel.

Warum machen wir das?

Zuerst einmal um uns die Arbeit zu erleichtern, aber zunehmend auch aus Spaß an der Herausforderung.

Werdet Ihr die Suite verkaufen?

Unsere Intention war es nicht die Suite zu verkaufen. Es ist – nach aktuellem Stand – auch noch nicht absehbar wann sie produktiv eingesetzt werden kann. Wenn es irgendwann soweit ist werden wir weiter sehen.

Kann man die Suite bereits testen?

Gegenwärtig ist kein öffentlicher oder geschlossenen Test mit Dritten geplant.

 

Was haltet Ihr von unser Lösung? Habt Ihr Vorschläge oder Ideen? Schreibt uns eure Meinung!

4 Kommentare zu “Linux, JTL und Grünlandstaudenhof

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