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[Frage] Probleme mit Paketshop und Lieferadresse für Schweizer und Österreicher
#1
Exclamation 
Ich habe immer wieder große Probleme mit schweizer Kunden oder Kunden aus Österreich, die Ihre Bestellung an so eine Lieferadresse oder Paketshop schicken lassen.

Für alle die nicht wissen was das genau ist, versuche ich das Geschäftsmodell mal aus meiner sicht zu beschreiben.

Privatpersonen, Kleine Läden aber auch größere bieten unter Ihrer Anschrift eine Abholmöglichkeit für Schweizer oder Österreicher an. Manchmal bestellen die Shops auch direkt für die Kunden.
Adresse ist meist Weil am Rhein, Lörrach, Jestetten,Gottmadingen oder Rheinfelden uvm..

Mit diesen Paketshops oder Lieferadresse (teilweise auch von Privatpersonen) ist Betrug Tür und Tor geöffnet!


Mein Problem ist folgendes:


Szenario 1:

Wenn der Paketshop für den Kunden kauft, ist der Paketshop mein Vertragspartner. ABER !!! Der Paketshop nimmt die Ware an, weigert sich meist zu zahlen und verweist auf den Kunden. Den Kunden kenne ich aber nicht. Auf Mahnungen und co. reagiert der Paketshop nicht.

Was mich dann richtig aufregt ist die Tatsache, dass der Paketshop immer von mir wissen will, wer der Kunde ist. Woher soll ich wissen wer der Kunde ist. Der Paketshop hat ja bestellt! Die müssen doch wissen für wen Sie bestellt haben.


Szenario 2:
Kunde bestellt und lässt an den Paketshop liefern. Der Paketshop nimmt die Ware an und der Kunde zahlt. Soweit so gut. ABER !!! Nach ein paar Tagen schickt der Paketshop die Ware einfach wieder zurück. Mit "Annahme verweigert". Zwischen Annahme und "Annahme verweigert" sind meist 2 Wochen.
Der Kunde will dann seine Ware und ich soll auf meine Kosten nochmal schicken. Zudem bleib ich auf die Rücksendegebühr sitzen.
Der Kunde schiebt die Schuld auf den Paketshop, der Paketshop auf den Kunden.

Szenario 3:
Wie Szenario 2 nur mit dem gravierenden Unterschied: das Paket ist leer. Und wieder ist keiner Zuständig.

Zuletzt gibt es noch die Masche mit Bestellung an Paketshop, Abholung und Fall bei Paypal mit "Sendung nicht erhalten" oder "Kreditkartendaten geklaut".

Habt Ihr auch schon so Probleme gehabt? Wie löst Ihr die? Habt Ihr irgendwelche guten Tipps?
Antworten
#2
Da sprichst du ein Thema an.

Ich bin selbst Geschädigter mit fast 5.000€. Daraus folgte mein Entschluss keine Lieferadressenvermarkter mehr.
Besonders "Weil am Rhein" und "Jestetten" sind rote Tücher für mich.

Bei mir war das immer so: Sendung angenommen -> Rechnung nicht bezahlt. Paketshop nimmt nur an, wer aber die Ware abgeholt hat, wissen die nicht. Der Höhepunkt war als eine unfreundliche Frau von mir verlangt hat Ihr die Person zu nennen, die bestellt hätte. Hab Ihr gesagt, woher soll ich das Wissen. Der Käufer hatte nur Ihre Paketshopadresse angegeben.

Bei einem anderen Mal, hat ein Paketshop mein Rücksendelabel missbraucht und mir ein leeres Paket zurückgeschickt mit der Begründung "Entsorgungskosten sparen". Dreister gehts nicht.

Deine ganzen Szenarien kommen mir so bekannt vor. Diese unseriösen Lieferadressenvermakter sollte man verbieten.
Antworten
#3
Wow

Das ist echt der Hammer. Wieso verschickt Ihr überhaupt an solche Shops? Könnt Ihr keinen Versand nach Österreich oder die Schweiz anbieten?
Antworten
#4
Eine allseits bekannte Problematik, die du da ansprichst.


Die Thematik ist momentan ganz heiß.

Jeder Händler hatte mal mehr oder weniger Probleme mit diesen, wie Haendler_Jan so schön sagt „Lieferadressenvermarktern“.

Die Idee die da hintersteckt ist die, dass Schweizer und Österreicher, die in der nähe der Grenze wohnen oder öfters nach Deutschland fahren, die Pakete dort abholen.

Gute Idee – ABER …

Das Betrugspotenzial ist natürlich gewaltig. Die Szenarien die Kiesel aufzählt, sind leider keine Einzelfälle. Mir selbst sind bereits dutzende Fälle bekannt.
Ich würde in diesen Fällen immer Strafanzeige erstatten und versuchen die Forderung einzutreiben. Wenn der Paketshop oder Lieferadresseninhaber der Vertragspartner ist und zudem die Ware angenommen hat, dann muss er auch zahlen. Und wenn der Paketshop seine Kunden nicht kennt, kann das nicht das Problem des Händlers sein.

Ich denke das größte Problem an der Sache ist, dass die Lieferadressenvermarkter auf des schnelle Geld aus sind und nicht ordentlich prüfen wer Ihr Kunde ist oder wer die Sachen abholt. Meistens sind es auch nur kleine Läden, die das ganze „nebenbei“ machen bzw. sich einen „Nebenverdienst“ sichern wollen.

Da kommt das nächste Problem, in der Regel sieht man gar nicht, dass es ein Lieferadressenvermarkter ist, weil es entweder eine private Adresse, eine Firmenadresse oder eine kodierte Adresse ist.

Es scheint mir sehr schwierig zu sein hier einen seriösen Lieferadressenvermarkter mit professionellen Handling zu finden.

Versand innerhalb Deutschlands plus Abholgebühren mag zwar meist billiger sein als der Versand direkt ins Ausland, aber man sieht was für einen Ärgern man bekommen kann.
Für den Händler als auch den Käufer ist keine einfache oder angenehme Sache.

Mir wäre der Ärger viel zu viel und im Zweifel sollte man einen Auftrag an eine solche Lieferanschrift gar nicht erst annehmen oder den Auftrag über Vorkasse abwickeln. Sicher ist sicher. Smile


(Dies ist keine Rechtsberatung sondern spiegelt nur meine Erfahrung und Meinung wieder)
Antworten
#5
Wie passend -.-

Genau die Probleme habe ich auch

Folgendes ist passiert.
Am 3.2 hat ein Paketshop für Schweizer bei mir auf Rechnung gekauft (über Billsafe). Am 4.2 ging die Ware raus und am 5.2 wird auch schon zugestellt.

Die Rechnung wurde "natürlich" nicht bezahlt. Also springt Billsafe ein. Die wollten einen Nachweis, den ich dank Sendungsnummer hatte.
Billsafe hat den Paketshop angeschrieben, aber da fühlt sich keiner Zuständig. Also darf ich mich jetzt mit dem Paketshop auseinander setzen.
Der verlangt von mir, dass ich Ihm seinen Kunden nennen soll, er reicht dann alles weiter. Also schön dachte ich mir und hab Auftragsbestätigung und Co. zum Paketshop geschickt.

Was jetzt kommt ist klar: "DAS HABE ICH NICHT BESTELLT" und "SAGEN SIE MIR DOCH BITTE WER BESTELLT HAT DAMIT ICH DEN KUNDEN INFORMIEREN KANN".
Wir drehen uns hier im Kreis -.-
Also dachte ich mir, ruf da mal an. Am Telefon war eine pampige und unfreundliche Person, die mich durchgehend Beleidigt hatte. Kurzes Gespräch, langes Problem.

Billsafe hat dann den Paketshop aufgefordert Anzeige zu erstatten, was der natürlich verweigerte.

Ich hatte dann mit Billsafe telefoniert und wir sind die Daten durchgegangen. Bestell E-Mail und Korrespondenz E-Mail vom Shop war die gleiche. Also ging Bestellbestätigung, Auftragsbestätigung und Versandbestätigung an die Anschrift.
Die nette Frau von Billsafe hat dann angemerkt, warum der Paketshop bei der Bestellbestätigung nicht widersprochen hat, wenn er angeblich nicht bestellt hat und warum er die Waren angenommen hat.
Dann meinte Sie, dass der Paketshop, nach deren Schreiben die Ware gar nicht mehr hat sondern an Ihren Kunden abgegeben hat.
Der Paketshop müsste demnach eigentlich Wissen wer die Ware abgeholt hat.

NUR ÄRGER -.-
Wenn nochmal eine solche Bestellung kommt wird die bei mir SOFORT storniert ohne wenn und aber.

Dieses ständige Hin und Her schlaucht tierisch -.-

Ich glaube diese Paketshops sind nur Abz..... Das ganze hat System.
Antworten
#6
Hallo

ich bin durch Zufall auf eure Seite gekommen. Das was Ihr schreibt bestätigt meine Erfahrungen. Ich bin Schweizerin und kaufe gerne in Deutschland. Um Versandkosten zu sparen habe ich eine Lieferadresse in Deutschland gemietet. Leider war das ein Reinfall auf der ganzen Linie.
Erst wurde angekündigt, dass die Sendung da wäre und ich sie abholen könnte. Als ich da war, wurde die Sendung nicht gefunden. 2 Tage später war die Sendung immer noch unauffindbar. Der Sendungsnummer nach, war sie aber zugestellt.
2 Wochen später habe ich erfahren, dass die Sendung einem Fremden gegeben wurde. Der Umgang mit meinem Päckerli war eine Frechheit zu der ich nur schlucken konnte. Der Vermieter hat sich zudem geweigert den Schaden zu ersetzen.

Ich würde es toll finden, wenn Ihr mir seriöse Anbieter von Lieferadressen in Deutschland nennen könntet Smile
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#7
Als deutsche hab ich das Problem nicht. Zum Glück.
Warum lassen sich die Schweizer und Österreicher nicht einfach die Sachen direkt zu schicken, das ist doch im Endeffekt für alle billiger.

Ich hab mir mal die Preise angeguckt. Ziemlich gesalzen. 2-3€ pro Abholung.

Der ausländische Besteller zahlt Versandkosten beim Händler + Abholkosten im Paketshop = genauso viel wie der direkte Versand.

Und dazu hat man dann noch den Ärger. Ne .. das wäre mir zu viel.
Antworten
#8
Paketshops hatte ich noch nicht (Bin aber auch noch neu).

Vielen Dank, dass Ihr euer Wissen teilt, so bin ich schonmal gerüstet wenn so einer bei mir kauft Smile
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#9
Danke für eure Erfahrungsberichte!
Das deckt sich mit meinen leider -.-

Klar ist die Idee im Prinzip nicht schlecht. Schweizer sparen sich Zoll und Transport. Aber es gibt zu viele schwarze Schafe.

Das tut uns als Händler nicht gut und unseren Kunden auch nicht.

Vielleicht könnte man mal verschiedene Paketshops testen und die Erfahrungen hier posten. So dass wir eine Liste von seriösen Paketshops und Lieferadresse haben, die wir Händler unseren schweizer Kunden empfehlen können.
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#10
*Kopfkraz*

Schweizer bestellen Ware in Deutschland, lassen es sich in einen grenznahmen Shop liefern und holen das dann da ab?
Die bezahlen Versandkosten und Annahmekosten und Fahrtkosten, anstatt es sich direkt an die Haustüre liefern zu lassen?


Versteh ich das richtig?

Der Händler hat Ärger, der Paketshop hat Ärger, der Schweizer hat Ärger.
Es ist obendrein teuer.

Wieso machen die den Schei* ....????

Ich würde mir das weder als Verkäufer noch als Käufer antun. Dann zahl ich lieber ein paar Euros mehr.
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