Als attraktiver und dabei erstaunlich unkomplizierter Dauerblüher hätte Kalimeris beste Voraussetzungen, in nahezu jedem Garten eine tragende Rolle zu spielen. Die Staude überzeugt mit monatelanger Blüte, hoher Standfestigkeit und einer bemerkenswerten Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Standortbedingungen. Und dennoch ist sie vielen Gartenliebhaberinnen und Gartenliebhabern bis heute kaum ein Begriff. Das wirkt auf den ersten Blick überraschend, lässt sich bei genauerem Hinsehen jedoch gut erklären.
Der Grund für ihre Zurückhaltung im öffentlichen Bewusstsein liegt vor allem in ihrer äußeren Erscheinung: Kalimeris sieht den weithin bekannten Astern zum Verwechseln ähnlich. Zarte, sternförmige Blüten mit heller Scheibe, ein natürlicher, lockerer Wuchs und eine sommerliche Leichtigkeit – all das verbindet man ganz selbstverständlich mit klassischen Astern. Der deutsche Name „Schönaster“ bringt diese Verwandtschaft bereits treffend auf den Punkt. Optisch würde Kalimeris ohne Weiteres als Aster durchgehen, was ihr zwar eine vertraute Anmutung verleiht, ihr gleichzeitig aber auch die eigene Bühne nimmt.
In Fachkreisen hingegen ist die Schönaster längst kein Geheimtipp mehr. Gartenprofis schätzen Kalimeris seit vielen Jahren als zuverlässige, langlebige und gestalterisch vielseitige Staude. Sie wird gezielt in öffentlichen Grünanlagen, auf Gartenschauen und in naturnahen Pflanzkonzepten eingesetzt – überall dort, wo Dauerblüte, Robustheit und eine ruhige, verbindende Wirkung gefragt sind. Gut möglich also, dass Sie Kalimeris bereits bewundert haben, ohne sie bewusst wahrzunehmen – vielleicht bei einem Spaziergang durch einen Park oder beim Besuch einer Ausstellung, wo Sie sie ganz selbstverständlich für eine Aster gehalten haben.
Botanisch betrachtet ist diese Verwechslung keineswegs ein Fauxpas. Kalimeris gehört ebenso wie die Astern zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und teilt viele ihrer charakteristischen Merkmale. Dennoch bildet sie bereits seit dem Jahr 1825 eine eigenständige Gattung – mit ganz eigenen Stärken und Besonderheiten. Umso mehr ist es an der Zeit, diese elegante, robuste und erstaunlich vielseitige Staude aus dem Schatten ihrer berühmten Verwandten zu holen und ihr die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie im Garten längst verdient hat.
Herkunft und Wuchs – robust mit natürlicher Eleganz
Ursprünglich stammt Kalimeris aus Ostasien, ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Japan über China und die Mongolei bis hin nach Sibirien. Diese Herkunft hat der Staude gleich mehrere Vorteile mitgegeben: Sie ist ausgesprochen robust, anpassungsfähig und überzeugt durch eine bemerkenswerte Standfestigkeit. Die meisten Sorten erreichen eine Höhe von 60 bis 80 Zentimetern und bleiben dabei stabil – selbst nach kräftigem Regen oder stürmischem Wind kippen die Pflanzen nicht um.
Doch nicht nur ihre Widerstandskraft beeindruckt, auch ihre Blühfreude ist außergewöhnlich. Bereits ab Ende Juni beginnt Kalimeris, ihre unzähligen, sternförmigen Blüten zu öffnen, und sie tut dies in beständiger Regelmäßigkeit bis weit in den September hinein. Während viele andere Sommerstauden im Hochsommer eine Ruhepause einlegen, entfaltet die Schönaster gerade dann ihre volle Pracht. Die langen Blühzeiten machen sie zu einer verlässlichen Begleiterin im Beet, die kontinuierlich Farbe und Lebendigkeit in den Garten bringt – ohne viel Aufwand oder Pflegeaufwand ihrerseits.
Blütenfarben und Sorten – überschaubar, aber bewährt
Die Sortenauswahl bei Kalimeris ist bewusst überschaubar – und genau das macht die Schönaster so besonders attraktiv für Gartenliebhaberinnen und -liebhaber. Jede der gängigen Arten und Sorten, die in gut sortierten Staudengärtnereien erhältlich ist, hat sich über Jahre hinweg im praktischen Gartenbetrieb bewährt. So können Sie sich beim Kauf auf robuste, standfeste Pflanzen verlassen, die zuverlässig blühen und unkompliziert zu pflegen sind.
Farblich bewegt sich Kalimeris meist in dezenten Weiß- und Pastelltönen, die sich wunderbar mit anderen Stauden kombinieren lassen, ohne das Beet zu überladen. Weiße Klassiker wie Kalimeris incisa oder die kompakte Sorte ‘Alba’ wirken ruhig, elegant und strahlen eine natürliche Leichtigkeit aus. Zarte Blau- und Violetttöne bringen Sorten wie ‘Blue Star’, ‘Jürgen Wever’ oder ‘Charlotte’ ins Beet – sie verleihen der Pflanzung eine freundliche Frische und einen harmonischen Farbakzent. Wer es etwas kräftiger mag, wird bei ‘Antonia’ fündig: Diese Auslese der Mongolischen Schönaster (Kalimeris mongolica) überrascht mit einem intensiven Blauviolett, das in jedem Beet sofort ins Auge fällt.
Darüber hinaus gibt es einige Sorten mit besonders eigenständiger Optik, die kleine Highlights setzen. So erinnern die Blüten der Japan-Schönaster (Kalimeris pinnatifida var. hortensis) mit ihren gefüllten, hellgelben Zentren an Mini-Chrysanthemen, während die Koreanische Schönaster ‘Shogun’ mit panaschiertem Laub und hellen Blüten einen lebendigen Kontrast ins Beet bringt. Jede Sorte zeigt dabei ihre eigenen Vorzüge, sei es in der Farbe, im Wuchs oder in der Kombination mit anderen Stauden – Kalimeris bleibt dabei stets unkompliziert, robust und eine zuverlässige Dauerblüherin über den ganzen Sommer hinweg.
Wirkung im Garten – leise Stars mit großer Fernwirkung
Eine einzelne Blüte der Kalimeris wirkt zunächst eher zurückhaltend – zart, filigran und unscheinbar. Betrachtet man jedoch die Pflanze in der Fülle ihrer Blüten, entfaltet sich eine erstaunliche Wirkung: Die zahlreichen hellen Sternblüten wirken wie kleine Lichtpunkte im Beet und erzeugen eine Fernwirkung, die im Hochsommer kaum zu überbieten ist. Genau in der Zeit, wenn der üppige Flor der Frühsommerstauden langsam nachlässt und die kräftigen Farben der Herbstblüher noch nicht dominieren, übernimmt Kalimeris die Bühne – elegant, verlässlich und mit beeindruckender Selbstverständlichkeit.
Dabei bleibt sie weit mehr als ein bloßer Lückenfüller. Die offen zugänglichen Blüten mit ihrer goldgelben Mitte sind ein wahres Paradies für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und zahlreiche andere Insekten. Ihr Nektar und Pollen locken nicht nur Summ- und Flattergäste an, sondern unterstützen auch die biologische Vielfalt im Garten. Selbst nach einem heftigen Regenschauer richten sich die Stängel zuverlässig auf, und wenn der erste Frost kommt, knicken sie nicht ein, sondern bleiben standhaft. So bieten die Pflanzen den Insekten über den Winter ein wertvolles Quartier – und zeigen zugleich, dass Schönheit und Nutzwert hier Hand in Hand gehen.
Pflegeleicht und zukunftsfähig
Auch in Sachen Pflege zeigt Kalimeris ihre angenehme Zurückhaltung – eine Staude, die Schönheit, Robustheit und Einfachheit in perfekter Kombination bietet. Sie stellt keine hohen Ansprüche, solange der Standort stimmt: Sonnige bis halbschattige Lagen und frische, gut durchlässige Böden sind optimal. Einmal etabliert, erweist sich die Schönaster als ausgesprochen tolerant gegenüber wechselnden Witterungsbedingungen – ein besonders wertvoller Vorteil in Zeiten zunehmend extremer Sommer mit heißen, trockenen Phasen oder Starkregen.
Die Pflege ist denkbar unkompliziert: Eine Gabe Kompost im Frühjahr versorgt die Pflanze mit allen notwendigen Nährstoffen. Eine zusätzliche Düngung ist in der Regel nicht erforderlich. Auch das Ausputzen verblühter Blüten kann, muss aber nicht erfolgen. Kalimeris belohnt ihre Besitzerinnen und Besitzer selbst ohne diesen Aufwand mit kontinuierlicher Blütenbildung und einem attraktiven Erscheinungsbild.
Hinzu kommt ihre bemerkenswerte Resistenz gegenüber Schädlingen und Krankheiten: Bisher sind weder Schneckenfraß noch Pilz- oder Insektenbefall ein ernstzunehmendes Problem. Die Staude bleibt gesund, vital und zuverlässig – ein weiterer Grund, warum Kalimeris sowohl für den Hobbygarten als auch für öffentliche Pflanzungen eine ideale Wahl ist. Sie verbindet dauerhafte Blühfreude mit minimalem Aufwand und ist damit ein echtes „Stressfrei-Highlight“ im Beet.
Vielseitig kombinierbar – zurückhaltend und verlässlich
Ob in naturnahen Pflanzungen, klassischen Beeten oder am Gehölzrand – Kalimeris erweist sich als ausgesprochen vielseitige Staude. Sie wächst horstig, bleibt zuverlässig an ihrem Standort und nimmt ihren Nachbarpflanzen keinen Raum weg. Dadurch lässt sie sich problemlos in unterschiedlichste Pflanzkonzepte integrieren, ohne dass andere Stauden verdrängt oder überwuchert werden. Besonders harmonisch wirkt Kalimeris in Kombination mit aufrechten Blütenformen wie Kerzenknöterich (Bistorta amplexicaulis), Blut-Weiderich (Lythrum salicaria), Sonnenhüten (Rudbeckia) oder Scheinsonnenhüten (Echinacea). Die zarten Sternblüten der Schönaster bilden einen ruhigen, verbindenden Hintergrund, der die kräftigen Farben und Strukturen der Nachbarpflanzen optimal zur Geltung bringt.
Da Kalimeris etwas Zeit benötigt, um ihre volle Pracht zu entfalten, eignet sie sich hervorragend als langfristige Partnerin für kurzlebigere oder selbstsaatfreudige Arten wie Patagonisches Eisenkraut (Verbena bonariensis) oder Duftnesseln (Agastache). Während diese schnell neue Pflanzen an anderen Stellen bilden und temporär für Farbe und Bewegung sorgen, bleibt die Schönaster verlässlich an ihrem Platz – gepflanzt, um zu bleiben. Auf diese Weise sorgt sie über Jahre hinweg für eine stabile Struktur im Beet, während andere Pflanzen für saisonale Abwechslung sorgen. Die Kombination aus Beständigkeit, Standfestigkeit und harmonischer Wirkung macht Kalimeris zu einem unverzichtbaren Element in naturnahen, langlebigen Pflanzungen.
Pflanzung und Standort – das Wichtigste auf einen Blick
Kalimeris ist absolut frosthart und zählt zu den besonders unkomplizierten Stauden, was Pflanzzeit und Standortwahl angeht. Sie kann nahezu ganzjährig gesetzt werden: Ab dem Frühjahr, sobald der Boden aufgetaut und bearbeitbar ist, bis weit in den Spätherbst hinein – solange keine Frostgefahr besteht. Damit ist sie flexibel einsetzbar und lässt sich leicht in bestehende Pflanzungen integrieren.
Damit sich die Schönaster rundum wohlfühlt, sollte der Standort einige grundlegende Bedingungen erfüllen: Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Lagen sowie frische bis mäßig trockene Böden. Ein Rückschnitt im Spätwinter sorgt dafür, dass die Pflanzen gestärkt ins neue Jahr starten, und ein Pflanzabstand von etwa 50 Zentimetern erlaubt den Stauden, sich optimal zu entwickeln, ohne sich gegenseitig zu behindern.
Damit sich die Schönaster rundum wohlfühlt, sollte der Standort einige grundlegende Bedingungen erfüllen: Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Lagen sowie frische bis mäßig trockene Böden. Ein Rückschnitt im Spätwinter sorgt dafür, dass die Pflanzen gestärkt ins neue Jahr starten, und ein Pflanzabstand von etwa 50 Zentimetern erlaubt den Stauden, sich optimal zu entwickeln, ohne sich gegenseitig zu behindern.
Weniger geeignet sind vollschattige Standorte, stark verdichtete Böden oder Bereiche mit Staunässe, da diese Bedingungen das Wachstum hemmen können. Auch sehr dominante Nachbarpflanzen, die der Schönaster Licht oder Raum nehmen, sind nicht ideal – die Pflanze entfaltet ihre ganze Pracht nur, wenn sie ausreichend Platz für ihre horstigen Wuchsformen hat.
Das mag die Schönaster:
- sonnige bis halbschattige Standorte
- frische bis mäßig trockene Böden
- Rückschnitt im Spätwinter
- ca. 50 cm Pflanzabstand
Das mag sie nicht:
- vollschattige Standorte
- verdichtete Böden
- Staunässe
- dominante, verdrängende Pflanzpartner
Sortenauswahl der Schönastern: Vielfalt mit klaren Vorzügen
Kalimeris bietet eine überschaubare, aber äußerst attraktive Sortenauswahl, die sich im Garten zuverlässig bewährt hat. Alle hier vorgestellten Arten und Sorten sind standfest, pflegeleicht und bieten eine langanhaltende Blütenpracht.
Weiße Klassiker
Zu den weißen Vertretern zählt Kalimeris incisa, die mit eleganten Sternblüten und einer leuchtend gelben Mitte überzeugt. Die kompakte Sorte ‘Alba’ blüht reichlich, bleibt stabil und ist besonders standfest – ideal für Beete oder Rabatten, in denen ein ruhiger, heller Farbton gefragt ist. Auch die höher wachsende Sorte Kalimeris mongolica ‘Mon Jardin’ zeigt sich zuverlässig und bringt mit ihren weißen Blüten einen harmonischen Akzent in die Pflanzung.
Zarte Blau- und Violetttöne
Blau- und Violettnuancen bereichern die Palette der Kalimeris-Sorten. ‘Blue Star’ zeigt lavendelfarbene, mittelgroße Blüten, während ‘Charlotte’ mit hellblauen Blüten und einem fast weißen Verblühen überzeugt. ‘Jürgen Wever’ besticht durch zart hellblaue Blüten, die sich beim Verblühen ebenfalls ins Weißliche wandeln. Ein besonders auffälliger Vertreter ist Kalimeris incisa ‘Madiva’: Ihre hellvioletten Blüten mit orangegelber Mitte und die auffällige orange Herbstfärbung machen sie zu einem Hingucker in jedem Beet.
Kräftige Farben und besondere Effekte
Wer intensive Farben bevorzugt, greift zu Kalimeris mongolica ‘Antonia’. Diese Sorte zeigt einen ungewöhnlich kräftigen Blauviolett-Ton, teilweise mit doppeltem Blütenkranz, und ist sowohl reichblühend als auch standfest. Ebenfalls bemerkenswert ist die Japan-Schönaster (Kalimeris pinnatifida var. hortensis), deren kleine weiße bis hellblaue Blüten mit gefüllten, hellgelben Zentren wie Mini-Chrysanthemen wirken und ausläuferbildend wachsen.
Besondere Blatt- und Wuchseffekte
Die Koreanische Schönaster ‘Shogun’ punktet mit auffälligem, weiß-gelb panaschiertem Laub, das einen lebhaften Kontrast zu den hellblauen Blüten bildet. Mit einer Wuchshöhe von nur 40 cm eignet sie sich hervorragend als niedrige Randbepflanzung oder für kleinere Beete, in denen dekorative Blattstrukturen gewünscht sind.
Die Kalimeris-Sorten bieten somit für nahezu jeden Gartentyp die passende Lösung: von zarten, harmonischen Weiß- und Pastelltönen über kräftige Blauviolett-Akzente bis hin zu besonderen Blattspielen. Trotz der Vielfalt teilen alle Sorten die typischen Vorzüge der Gattung: Robustheit, standfeste Horstbildung, langanhaltende Blüte und minimalen Pflegeaufwand – Eigenschaften, die Kalimeris zur idealen Dauerblüherin für jeden Garten machen.
Sortenauswahl Schönastern (Liste):
- Kalimeris incisa
- Höhe: 60 – 80 cm
- Blütezeit: VII – IX
- Blüte/Blatt: Weiß mit gelber Scheibe
- Besonderheiten: starkwüchsig, bei Rückschnitt Blüte bis Herbst
- Kalimeris incisa ‘Alba’
- Höhe: 60 cm
- Blütezeit: VI – IX
- Blüte/Blatt: Viele kleine weiße Blüten mit gelber Scheibe
- Besonderheiten: kompakt wachsend, standfest und reichblühend
- Kalimeris incisa ‘Blue Star’
- Höhe: 60 cm
- Blütezeit: VI – IX
- Blüte/Blatt: Lavendelblau, mittelgroß, mit gelber Scheibe
- Besonderheiten: standfest, kompakt, reichblühend
- Kalimeris incisa ‘Charlotte’
- Höhe: 60 cm
- Blütezeit: VI – IX
- Blüte/Blatt: Hellblau mit gelber Scheibe; im Verblühen fast weiß
- Besonderheiten: kompakt, standfest
- Kalimeris incisa ‘Jürgen Wever’
- Höhe: 70 cm
- Blütezeit: VII – IX
- Blüte/Blatt: Zart hellblau mit gelber Scheibe; im Verblühen fast weiß
- Besonderheiten: kompakt, standfest
- Kalimeris incisa ‘Madiva’
- Höhe: 60 – 80 cm
- Blütezeit: VII – X
- Blüte/Blatt: Große hellviolette Blüten mit orangegelber Scheibe; im Verblühen fast weiß
- Besonderheiten: sehr reichblühend und wüchsig; auffällige orange Herbstfärbung
- Kalimeris mongolica ‘Antonia’
- Höhe: 80 – 90 cm
- Blütezeit: VI – VIII
- Blüte/Blatt: Intensiv blauviolette Blüten mit gelber Scheibe, teilweise doppelter Blütenkranz
- Besonderheiten: farbintensivste Sorte, reichblühend und standfest
- Kalimeris mongolica ‘Mon Jardin’
- Höhe: 110 – 120 cm
- Blütezeit: VI – IX
- Blüte/Blatt: Weiß mit gelber Scheibe
- Besonderheiten: höchste Sorte, dennoch gut standfest, reichblühend
- Kalimeris pinnatifida var. hortensis
- Höhe: 60 cm
- Blütezeit: VII – IX
- Blüte/Blatt: Kleine weiße bis zart hellblaue Blütchen mit gefüllten, hellgelben Zentren
- Besonderheiten: standfest, wüchsig, ausläuferbildend
- Kalimeris yomena ‘Shogun’
- Höhe: 40 cm
- Blütezeit: IX – X
- Blüte/Blatt: Hellblaue Blüten mit gelber Scheibe; lebhafte weiß-gelb panaschierte Blätter
- Besonderheiten: auffälliger Kontrast zu den Blüten; bildet kleinere Horste
Fazit
Kalimeris ist weit mehr als nur eine hübsche Sommerstaude – sie ist eine Pflanze mit Zukunft. Robust und langlebig trotzt sie Wind, Regen und Frost, während ihre unermüdliche Blühfreude über Monate hinweg Farbe und Lebendigkeit in den Garten bringt. Gleichzeitig bleibt sie angenehm zurückhaltend im Erscheinungsbild und fügt sich harmonisch in unterschiedlichste Pflanzungen ein, ohne andere Stauden zu verdrängen.
Besonders wertvoll ist Kalimeris für die Insektenwelt: Bienen, Hummeln und Schmetterlinge profitieren von ihren offen zugänglichen Blüten und finden über den ganzen Sommer hinweg einen zuverlässigen Nahrungs- und Landeplatz. Wer diese Staude einmal gepflanzt hat, wird ihre leise, aber verlässliche Schönheit Jahr für Jahr aufs Neue zu schätzen wissen – eine Pflanze, die nicht nur den Garten bereichert, sondern ihn auch ökologisch wertvoll macht.
