Pollinatorenfreundliche Gärten planen: Blühpflanzen, Blühzeiten und Lebensräume für Insekten

Wer im Sommer durch seinen Garten geht und kaum eine Biene, kaum einen Schmetterling entdeckt, spürt intuitiv, dass irgendetwas fehlt. Dieser Garten lebt zwar, aber er summt nicht. Er blüht vielleicht sogar, aber er trägt nicht. Ich hatte einmal eine Kundin, die sich jahrein, jahraus über ihre Zucchini ärgerte: Die Pflanzen wuchsen üppig, die Blüten öffneten sich pünktlich, aber die Früchte blieben winzig oder fielen schon als kleine Stummel ab. Der Fehler lag nicht in der Erde, nicht in der Bewässerung und nicht in der Sorte. Es fehlten schlicht die Bestäuber.

Diese Geschichte ist kein Einzelfall. Sie passiert in Ziergärten, auf Balkonen, in Kleingärten und auf landwirtschaftlichen Flächen überall in Mitteleuropa. Und sie lässt sich ändern. Wer seinen Garten bewusst für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Bestäuber öffnet, erntet doppelt: mehr Früchte und mehr Freude am Gärtnern.

Warum Bestäuber so entscheidend sind

Etwa 80 Prozent der heimischen Blütenpflanzen sind auf tierische Bestäubung angewiesen, wie das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in seiner Biodiversitätsstrategie beschreibt. In Deutschland leben über 560 Wildbienenarten, dazu kommen unzählige Schwebfliegen, Käfer, Falter und weitere Insekten, die im Stillen Enormes leisten. Ohne sie gäbe es keine Äpfel, keine Himbeeren, keine Gurken, keinen Kürbis, keine Erdbeeren. Die Honigbiene ist dabei wichtig, aber sie ist nicht allein. Viele Wildbienenarten sind sogar effizienter in der Bestäubung bestimmter Pflanzen, weil sie spezifische Körperbauweise oder Verhaltensweisen mitbringen, die perfekt zu ihrer Zielpflanze passen.

Das Problem: Unsere Gärten sind in den letzten Jahrzehnten für Insekten oft schwerer nutzbar geworden. Geschotterte Einfahrten, kurzgeschnittene Rasenflächen, Zierpflanzen ohne Pollenangebot und lückenlose Beetgestaltung lassen wenig Raum für eine artenreiche Insektenwelt. Dabei braucht es keine komplette Umgestaltung, um etwas zu bewegen. Schon einzelne, gut überlegte Maßnahmen können spürbar helfen.

Die Grundlage: Kontinuierliche Blüte von März bis November

Der häufigste Fehler bei der Gartengestaltung für Bestäuber ist folgender: Der Garten blüht prachtvoll im Juni und Juli, aber davor und danach herrscht Flaute. Hummeln zum Beispiel sind bereits ab Februar und März unterwegs, wenn die Hummelköniginnen nach ihrer Winterruhe auf Futtersuche gehen. Ohne frühe Blütenangebote finden sie keine Energie für den Aufbau ihrer Völker.

Gutes Gartenplanen für Bestäuber bedeutet deshalb vor allem: eine möglichst lückenlose Blühabfolge über die gesamte Vegetationsperiode.

Frühling: Der Hunger nach dem Winter

Die ersten warmen Tage locken nicht nur uns Menschen nach draußen. Schon bei 10 bis 12 Grad Celsius beginnen Insekten ihre Aktivität. Hier helfen frühe Gehölze wie Weiden (Salix spec.), die bereits im Februar oder März ihre pollenreichen Kätzchen zeigen. Auch Hasel (Corylus avellana) blüht früh und bietet reichlich Pollen. Unter den Stauden ist die Leberblümchen (Hepatica nobilis) eine der ersten, gefolgt von Krokussen, Schneeglöckchen und dem Blaustern (Scilla siberica).

Besonders wertvoll im Frühjahr ist die Primel (Primula vulgaris) in ihrer natürlichen, einfachen Form. Gefüllte Züchtungen produzieren zwar prächtige Blüten, sind für Insekten aber oft kaum nutzbar, weil Pollen und Nektar versteckt oder gar nicht vorhanden sind. Grundsatz: Einfache Blüten vor gefüllten. Das gilt für fast alle Pflanzengruppen.

Sommer: Fülle ohne Lücken

Der Sommer hält die meiste Auswahl bereit, und trotzdem entstehen Lücken. Häufig blühen im Frühsommer Stauden wie Storchschnabel (Geranium spec.), Salbei (Salvia nemorosa), Katzenminze (Nepeta faassenii) und Lavendel (Lavandula angustifolia) üppig. Dann folgt der Hochsommer und plötzlich ist das Beet erschöpft.

Hier kommen Sonnenhut (Echinacea purpurea), Schafgarbe (Achillea millefolium), Phlox oder der robuste Wasserdost (Eupatorium cannabinum) ins Spiel. Wer Borretsch (Borago officinalis) sät, hat eine anspruchslose Sommerpflanze, die pausenlos Nektar liefert und sich selbst aussammt. Auch Phacelia (Bienenfreund) ist schnell gesät, wächst fast überall und ist ein echter Insektenmagneten.

Wildkräuter verdienen hier eine besondere Erwähnung. Oregano (Origanum vulgare), Thymian (Thymus vulgaris) und Majoran (Origanum majorana) blühen nicht nur hübsch, sondern werden regelrecht gestürmt. Ich habe beobachtet, dass ein einziger üppig blühender Thymianbusch an einem warmen Augusttag von Dutzenden verschiedener Insektenarten besucht wird.

Herbst: Das oft vergessene Finale

Viele Gärtner „räumen auf”, wenn es kühl wird. Das ist verständlich, aber für Insekten oft fatal. Im Herbst bereiten sich viele Arten auf die Überwinterung vor und brauchen noch reichlich Energie. Astern (Aster spec., heute größtenteils Symphyotrichum), Sonnenhut, Fetthenne (Hylotelephium spectabile) und Efeu (Hedera helix) sind herbstliche Lebensretter. Efeu blüht spät, wenn kaum noch anderes blüht, und ist für viele Insekten eine der letzten Energiequellen vor dem Winter.

Ein Wildkräuter- oder Blumenstreifen, der ungekürzt über den Winter stehen bleibt, bietet nicht nur Nahrung, sondern auch Unterschlupf. Hohle Stängel, Samenstände und lose Pflanzenmasse sind Winter-Refugien für viele Insekten.

Die richtige Pflanzenauswahl: Heimisch schlägt exotisch

Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, warum Insekten manche Pflanzen geradezu meiden, obwohl diese üppig blühen. Oft liegt es daran, dass die Pflanzenwelt und die heimische Insektenwelt über Jahrtausende ko-evolviert, also gemeinsam entwickelt haben. Eine Insektenart, die sich über Generationen auf das Nektarangebot einer bestimmten Pflanzenfamilie eingestellt hat, findet in einer exotischen Zuchtform aus Übersee schlicht nicht das, was sie braucht.

Das bedeutet nicht, dass jede Gartenpflanze zwingend heimisch sein muss. Es bedeutet aber, dass heimische Wildstauden und Gehölze einen besonders hohen ökologischen Wert haben. Eine Studie der Universität Göttingen hat bestätigt, dass heimische Pflanzenarten generell mehr Insektenarten anziehen als nicht-heimische. Besonders wertvoll sind dabei:

  • Wildrosen wie die Hundsrose (Rosa canina)
  • Schlehe (Prunus spinosa) als früh blühendes Gehölz
  • Holunder (Sambucus nigra) für Insekten und Vögel
  • Kornblume (Centaurea cyanus) als bienenfreundliche Einjährige
  • Wegwarte (Cichorium intybus) als ausdauernde Nektarquelle
  • Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) als Raupenfutterpflanze seltener Bläulinge

Wer Platz für Gehölze hat, sollte die Weide in ihrer Vielfalt nicht vergessen. Von der Purpurweide über die Korbweide bis zur Salweide bieten sie frühe Nahrung und Strukturen für Nistplätze.

Lebensräume schaffen: Mehr als nur Blüten

Ein pollinatorenfreundlicher Garten ist nicht nur ein Blütengarten. Bestäuber brauchen mehr als Futter. Sie brauchen Orte zum Nisten, Überwintern und Brüten. Diesen Aspekt vergessen viele Ratgeber.

Wildbienen: Nistplätze bewusst einplanen

Von den 566 in Deutschland nachgewiesenen Wildbienenarten (Stand: Rote Liste der BfN, 2011, mit späteren Aktualisierungen) nistet die Mehrheit im Boden. Sandige, offene und vegetationsarme Böden sind ihre bevorzugten Nistplätze. Wer im Garten eine kleine Fläche mit sandigem Substrat und guter Sonneneinstrahlung anlegt, schafft Lebensraum für diese Arten.

Manche Wildbienen nutzen hohle Stängel, morsche Totholzstücke oder Spalten in alten Mauern. Ein Insektenhotel kann ergänzend helfen, ist aber kein Allheilmittel. Schlechte Insektenhotels mit zu feuchten oder zu glatten Materialien werden kaum angenommen. Wer selbst eines baut oder kauft, sollte auf naturbelassenes Holz mit gebohrten Gängen (Durchmesser 2–8 mm) und trockene Bambusröhren setzen. Der Standort sollte sonnig und windgeschützt sein, idealerweise mit Blick auf Südost bis Südwest.

Übrigens: Totholz im Garten ist kein Zeichen von Unordnung. Es ist Lebensraum. Ein alter, abgestorbener Ast, der auf dem Boden liegt, beherbergt Käfer, Wildbienen und andere Kleinstlebewesen. Ich bringe den Gartenbesitzern, mit denen ich arbeite, gern bei: Weniger Ordnung bedeutet manchmal mehr Leben.

Schmetterlinge: Raupen brauchen spezifische Pflanzen

Schmetterlinge werden im Garten gern gesehen, aber oft nicht wirklich eingeladen. Der Fehler liegt darin, dass man nur an die Nektarpflanzen für die adulten Tiere denkt, nicht aber an die Raupenfutterpflanzen. Ein Schwalbenschwanz etwa braucht Doldenblütler wie Möhre, Dill oder Fenchel für seine Raupen. Der Zitronenfalter legt seine Eier ausschließlich an Faulbaum (Frangula alnus) und Kreuzdorn (Rhamnus cathartica). Kleine Füchse und Tagpfauenaugen brauchen Brennnesseln.

Eine kleine, halbschattige Brennnesselecke im hinteren Gartenbereich ist für diese Arten Gold wert. Wer sie nicht dulden möchte, kann Brennnesseln in einem vergrabenen Topf einpflanzen, was ihre Ausbreitung begrenzt.

Hummeln: Bodennahe Strukturen und alte Mäuselöcher

Hummeln nisten bevorzugt in Bodenhöhlen, gern in verlassenen Mäusenestern. Wer weiß, wo solche Stellen im Garten sind, sollte sie in Ruhe lassen. Hummeln sind friedlich und stechen kaum, außer wenn sie sich direkt bedroht fühlen. Unter Gartenhecken, an Komposthaufen oder hinter Stein- und Holzaufschichtungen entstehen natürliche Verstecke, die Hummeln eigenständig besiedeln.

Die Sache mit dem Rasen

Ich sage es direkt: Ein kurzgemähter, sattgrüner Rasen ohne jeden Klee oder jede Löwenzahnblüte ist für Insekten wertloser als eine asphaltierte Fläche in der Sonne. Das klingt überspitzt, aber im Prinzip stimmt es.

Wer seinen Rasen ökologisch aufwerten möchte, muss nicht gleich einen Wildblumenrasen anlegen. Schon kleine Veränderungen helfen: Mähintervalle verlängern, Weißklee (Trifolium repens) tolerieren, Gänseblümchen stehen lassen, eine Ecke als Blumenwiese ausweisen. Besonders wirkungsvoll ist das sogenannte Puzzle-Mähen: Nicht den gesamten Rasen gleichzeitig mähen, sondern in versetzten Abschnitten, sodass immer Teilbereiche mit offenen Blüten vorhanden sind.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und verschiedene Naturschutzorganisationen empfehlen im Rahmen ihrer Förderprogramme seit Jahren die Anlage von Blühstreifen als eine der wirksamsten und schnellst umsetzbaren Maßnahmen. Das gilt nicht nur für Landwirte, sondern auch für Privatgärten.

Praxisbeispiel: Die Gemüsebeete, die keine Früchte trugen

Zurück zu der Kundin, von der ich zu Beginn erzählt habe. Ihr Garten war gepflegt, aber im wahrsten Sinne des Wortes zu ordentlich. Ringsherum Thujahecke, dazwischen kurzgemähter Rasen und ein Gemüsebeet voller Zucchini, Gurken und Tomaten. Dekorative Blühpflanzen fehlten fast vollständig, und die wenigen Stiefmütterchen in den Beeteinfassungen sind für Bestäuber aufgrund ihrer modernen Züchtungsformen kaum nutzbar.

Das Ergebnis: Zucchini mit vielen männlichen Blüten, aber kaum weiblichen. Die weiblichen Blüten, die doch erschienen, blieben unbefruchtet, weil keine Biene den Weg dorthin fand. Fliegen und Schwebfliegen hätten als Notlösung dienen können, aber auch die fehlten ohne Blütenpflanzen in der Nähe.

Die Lösung war verblüffend einfach. Zwischen den Gemüsereihen wurden Borretsch, Phacelia und Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) eingesät. An die Beetränder kamen Ringelblumen (Calendula officinalis) und Dill. Entlang des Gartenzauns wurden zwei Wildrosenhecken gepflanzt. Schon im nächsten Jahr: deutlich mehr Insektenbesuch, prächtige Zucchini, reiche Gurkenernte. Es war beeindruckend, wie schnell sich das Bild verändert hatte.

Diese Geschichte illustriert ein Grundprinzip: Gemüsegarten und Blühgarten gehören zusammen. Wer Obst und Gemüse ernten möchte, muss gleichzeitig für Bestäuber denken.

Wasser, Struktur und Böden: Die unterschätzten Faktoren

Ein häufig übersehenes Element im pollinatorenfreundlichen Garten ist Wasser. Nicht als Teich oder Biotop im großen Stil, obwohl das natürlich wunderbar ist. Schon eine flache Schale mit Kieselsteinen und Wasser hilft Insekten an heißen Tagen. Bienen brauchen Wasser für die Kühlung ihrer Stöcke und für die Aufzucht der Larven. Wer beobachtet hat, wie Bienen im Sommer an feuchten Stellen trinken, weiß, wie wichtig das ist.

Strukturvielfalt ist ebenfalls entscheidend. Ein Garten mit unterschiedlichen Höhenstufen, also Boden- und Kräuterpflanzen, Stauden, Sträucher und Bäume, bietet weit mehr Lebensräume als ein monotoner Blumenteppich. Alte Steinmauern, Trockenmauern aus Naturstein, Holzstapel, Sandhaufen und unbefestigte Erdflächen sind wertvoll.

Zum Boden noch ein praktischer Hinweis: Mulchen ist ökologisch sinnvoll, sollte aber nicht jeden Quadratzentimeter bedecken. Für bodennistende Wildbienen braucht es offene, unbewachsene Erdflächen. Wer alles dicht mulcht, schließt diese Arten aus.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Gärtnern für Insekten klingt leichter als es manchmal ist. Einige Stolperfallen begegnen mir immer wieder:

Gefüllte Blüten kaufen: Fast alle Doppelblüten, sei es beim Sonnenhut, bei der Kosmee oder beim Löwenmaul, bieten Insekten kaum zugänglichen Pollen oder Nektar. Sie sehen uns an, aber nicht den Bienen. Immer auf einfache Blütenformen achten.

Zu spät räumen: Wer im Oktober alles auf Stock schneidet, entfernt Winterquartiere. Stängel, Samenstände und Laubschichten erst im Frühjahr räumen, wenn Temperaturen dauerhaft über 10 Grad Celsius liegen.

Pestizide und Herbizide: Das Thema ist bekannt, aber wichtig. Neonicotinoide haben nachweislich negative Wirkungen auf das Orientierungsvermögen von Bienen (Woodcock et al., 2017, Science). Wer auf Pestizide verzichtet oder gezielt und nach Produkthinweis einsetzt, schützt die Tiere, die ihm den Garten beleben.

Zu kleine Inseln: Einzelne Blühpflanzen mitten in einem gepflegten Rasen bringen wenig. Bestäuber benötigen Kontinuität im Raum und in der Zeit. Mehrere Pflanzengruppen, die sich in der Blüte ergänzen und räumlich zusammengehören, sind wirkungsvoller als verstreute Einzelexemplare.

Ein Wort zu Wildblumenwiesen: Schön, aber nicht immer einfach

Die Wildblumenwiese gilt als Königsdisziplin des pollinatorenfreundlichen Gärtnerns. Und sie ist es auch. Aber sie scheitert häufig, weil die Bedingungen nicht stimmen.

Wildblumen brauchen nährstoffarme Böden. Das ist das genaue Gegenteil von dem, was viele Gärtner ihren Beeten gönnen. Auf fettem, gut gedüngtem Boden siegen Gräser und Nährstoffzeiger wie Brennnessel oder Ampfer, die Wildblumen verschwinden nach einer Saison. Wer eine Wiese anlegen möchte, muss ggf. den Oberboden abtragen oder zumindest über Jahre auf Düngung verzichten.

Empfehlenswert ist dabei die Zusammenarbeit mit regionalen Saatgutanbietern, die gebietstypische Mischungen anbieten. Diese sind an die lokalen Boden- und Klimaverhältnisse angepasst und werden von der einheimischen Insektenwelt besser angenommen als Einheitsmischungen aus dem Baumarkt. Entsprechende Empfehlungen geben unter anderem der NABU (Naturschutzbund Deutschland) und der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland).

Fazit: Schritt für Schritt zum lebendigen Garten

Ein pollinatorenfreundlicher Garten entsteht nicht über Nacht. Er wächst mit jedem Jahr, mit jeder Pflanzenwahl, mit jeder ungekürzt überwinterten Staudenreihe. Vielleicht denken Sie jetzt: Das klingt nach viel Arbeit. Tatsächlich ist es oft das Gegenteil. Wildstauden sind robuster als Zuchtsorten. Blühstreifen mähen sich weniger als Rasen. Insektenhotels bauen macht Spaß, besonders mit Kindern.

Fangen Sie einfach an. Eine Handvoll Borretsch-Samen in die Beete. Eine Schale Wasser auf der Terrasse. Die Thujahecke durch eine heimische Weißdornhecke ersetzen, wenn es ohnehin Zeit für neue Sträucher ist. Jeden Herbst ein bisschen weniger aufräumen. Das reicht als Anfang.

Und wenn im nächsten Sommer Ihre Zucchini prächtig trägt, die Hummel durch den Lavendel brummt und ein Schwalbenschwanz über dem Dill schwebt, dann wissen Sie: Dieser Garten summt wieder.

Hinweis: Für spezifische Angaben zu regionalen Arten oder lokalen Förderprogrammen empfiehlt sich die Konsultation der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde oder regionaler Naturschutzorganisationen.

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